Nutzen der Fastenzeit

Alljährlich zur Fastenzeit nutze ich diesen Raum, um unbequem zu sein und daran zu erinnern, sich seiner Komfortzone bewusst zu werden und Gewohnheiten (und das Durchbrechen dieser) für die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern in den Fokus zu rücken. https://blog.tina-knape.de/2019/04/13/inspiration-do-you-dare-to-dream/ Wenn draußen — je nach Region — kostümierte Jecken unterwegs sind, aufgepasst!

Das heißt nicht nur “Fastnacht, Karneval und Fasching”, sondern es schließt direkt die Fastenzeit an. Sechs Wochen bewusster Verzicht oder aber sechs Wochen neue Gewohnheit etablieren. Dieser zeitliche Rahmen bis Ostern bietet, aufmerksam in den Frühling zu starten oder einfach wirklich etwas anders zu machen. Häufig schwirrt ein “Ich müsste eigentlich…” “Ich sollte mal konsequent…” in uns herum. Doch bleibt es leider viel zu oft dabei; ein konkreter Anlass fehlt uns. Der wäre hiermit geboten — Fastenzeit. Mach’s doch einfach!

https://blog.tina-knape.de/2025/02/26/worauf-fokussierst-du-dich-in-der-fastenzeit/

Dieses Jahr 2026 findet Ramadan und die christliche Fastenzeit ab Aschermittwoch zeitgleich statt. Das jeweilige Praktizieren sieht in den Religionen durchaus unterschiedlich aus, die Zeitfenster auch, doch die Grundidee aller Glaubensrichtungen, die mir bekannt sind, ähnelt sich. Rückbesinnung. Reduktion, um wieder besser wahrzunehmen, was da ist. Dankbarkeit entwickeln. Sich einreihen in etwas Göttliches, Größeres. Sich selbst (auch körperlich) überwinden. Willensstärke. Körper und Geist klären und auf eintrübende Substanzen verzichten. Und vermutlich noch einiges mehr…

Wozu ich animieren möchte: Du wolltest schon immer mal dies-und-das, aber irgendwie hast Du Dich doch nie überwunden. Mach’s doch einfach! 2026! Dein Jahr! Beispielsweise: Keine Süßigkeiten. Keine tierischen Produkte. Kein Konsum von Social Media. Eine Zeit ohne Alkohol, Nikotin, Koffein. Autofreie Fortbewegung. Verzicht auf Plastik. Ausmisten statt neue Dinge kaufen. Tägliche Bewegung. Handstand lernen. Täglich Dankbarkeitstagebuch schreiben. Jeden Tag eine gute Tat. Was auch immer: Tue es für Dich.

Es ist das Bestehen vor sich selbst, ein lohnenswertes, tolles Gefühl. Es stärkt Aspekte in einem, selbstbestimmt steuern zu können. Es ist wie das Spitzen eines stumpf gewordenen Bleistifts. Danach schreibt es sich einfach wieder besser und klarer. Sechs Wochen. 40 Tage. Das ist wirklich machbar. Und falls nicht, ist dieser Fakt auch sehr aufschlussreich und bewusstseinsfördernd.

Also, was ist Deine persönliche Herausforderung? Wo knirscht es, wenn Du Dir sechs Wochen Verzicht vorstellst? Oder was scheint doch vorstellbar, bis Ostern täglich “durchzuziehen”? Jeder von uns trägt etwas, das nun in die Tat umgesetzt werden möchte.

Mach’s doch einfach!

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